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Suchtprävention als Aufgabe von euro net |
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Suchtprävention ist neben der Repression in fast allen
europäischen Ländern die Hauptsäule im Kampf gegen
die Sucht- und Drogenproblematik. Das Drogenproblem
nimmt eine immer stärker werdende internationale
Dimension an. Deshalb liegt es nah, auch die Be-
kämpfung dieses Phänomens international anzugehen. |
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Diesem Ziel fühlt sich das Europäische Suchtpräventions-
netzwerk euro net in der Folge der «Europäischen
Werkstätten Prävention« von 1992 und 1994 verpflichtet.
Auf europäischer Ebene sollen dem Problem des Miss-
brauchs von legalen und illegalen Drogen wirksame Prä-
ventionsstrategien entgegegengestellt werden. |
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Die Suchtpräventionsaktivitäten von euro net sind vorwiegend auf der Ebene
der so genannten »Primären Suchtprävention« angesiedelt. Diese |
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hat sowohl stoffgebundene (Alkohol, Medikamente, illegale Drogen)
als auch stoffungebundene (z.B. Glücksspiel) Suchtentwicklungen im Blick, |
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geht struktur- und personenzentriert vor, |
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zielt auf die Stärkung von Ressourcen ab, auf die Menschen, Gruppen und
Institutionen zurückgreifen können, |
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geht von der Verringerung vorhandener Risiken bzw. vom Erlernen eines
angemessenen Umgangs damit aus (Risikomanagement). |
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Die genannten Ziele werden in konkreten Projekten vor allem durch den
Einsatz des Peer-Konzeptes verfolgt. |
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