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Suchtprävention auf europäischer Ebene |
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euro net sorgt innerhalb der Netzwerkarbeit dafür, dass
Präventionsfachstellen auf europäischer Ebene gemein-
same Projekte und Standards durchführen bzw.
erarbeiten. Gefördert wird außerdem der Austausch
methodischer und evaluativer Standards. |
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Bislang tauschten sich europäische Suchtpräventions-
fachleute auf europäischer Ebene vor allem über ihre
Erfahrungen innerhalb individueller, nationaler Projekte
aus. Projekte wie euro peers, euro youth und euro
parents ermöglichen nun zum ersten Mal den gemein-
samen Erfahrungsaustausch und die Förderung und
Intensivierung der Zusammenarbeit in einem Kooperationsprojekt, das auf
einem zuvor gemeinsam entwickelten Curriculum basiert. Über die Tätigkeit
an gemeinsamen Aktivitäten entstehen Synergieeffekte, die sich konkret in
den Aktivitäten vor Ort nutzen lassen. |
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Die Begleitforschung der Projekte gewährleistet den Transfer und die nach-
haltige Verankerung der gewonnenen Erkenntnisse und Methoden in die
Präventionsarbeit in den europäischen Ländern. |
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Europäische Zusammenarbeit in einem gemeinsamen Projekt heißt nicht,
auf der Basis des »kleinsten gemeinsamen Nenners« die suchtpräventiven
Bemühungen zu »verflachen« und zu nivellieren. Vielmehr geht es gerade
darum, über die gemeinsame Beobachtung regionaler kultureller und
sozialer Unterschiede besondere Antworten auf sich stellende Problematiken
zu finden und eine europaweite Vereinheitlichung der Suchtpräventions-
standards kritisch zu hinterfragen. |
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