Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist als höherer Kommunalverband neben den Gemeinden, Städten und Kreisen Teil der kommunalen Selbstverwaltung in Westfalen Lippe. Er übernimmt für seine Mitglieder (18 Kreisgebiete und neun kreisfreie Städte [ca. 8,5 Mio. Einwohner]) ausschließlich Aufgaben, die überregional fachlich und auch finanziell effektiver und effizienter erledigt werden können. Schwerpunktmäßig liegen die Aufgaben in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Jugend u. Kultur.
Beziehung zur Suchthilfe
Die 1982 gegründete Koordinationsstelle Sucht (KS) des LWL begegnet dem wachsenden Suchtmittel- und Drogenmissbrauch und der großen Zahl von Abhängigkeitserkrankungen durch Information, Beratung, Qualifizierung und richtungsweisende Modellprojekte, in den Bereichen Prävention, Hilfen und Qualitätssicherung. Die KS ist als Beraterin und Koordinatorin der Suchthilfe unter anderem zentrale Ansprechpartnerin für Facheinrichtungen, Kliniken, Selbsthilfe und Gremien, insbesondere auf regionaler, aber auch auf Bundes- und Europa-Ebene. Die KS schult die Fachkräfte, erstellt praxisrelevante Arbeitshilfen, informiert über Forschungsergebnisse und die aktuelle Gesetzgebung. Die von der KS konzipierten und erprobten Modellprojekte sind ein Motor für die Weiterentwicklung der Suchthilfe und Prävention – nicht nur in Westfalen-Lippe.
In euro net übernommene Funktionen
Der LWL stellte in der Person von Wolfgang Rometsch den Projektleiter von euro peers (November 1998 bis September 1999) und euro net – Curriculum (1998/1999), Vizepräsidenten (September 1999 bis März 2002), Berater des Präsidiums (März 2002 bis September 2004) und den Präsidenten (September 2004 bis heute).
Aktuelle Situation bezogen auf die lokale Politik im Hinblick auf Suchtprävention
Grundlage der Diskussionen über neue Wege in der Suchthilfe und der Suchtprävention in der Bundesrepublik Deutschland sind politische Aktionspläne und Handlungsempfehlungen der Bundes- und Landesebene, sowie Leitlinien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
Der Aktionsplan Drogen und Sucht der Bundesregierung gibt die Strategie vor, auf deren Grundlage die Suchtprobleme in der Gesellschaft in den nächsten fünf bis zehn Jahren reduziert werden sollen. Er ist abgestimmt mit den Ländern, Kommunen und Verbänden – von der Überzeugung getragen, dass die Bewältigung der Suchtproblematik nur mittels einer gemeinsamen Anstrengung aller Beteiligten möglich ist.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist als höherer Kommunalverband neben den Gemeinden, Städten und Kreisen Teil der kommunalen Selbstverwaltung in Westfalen Lippe. Er übernimmt für seine Mitglieder (18 Kreisgebiete und neun kreisfreie Städte [ca. 8,5 Mio. Einwohner]) ausschließlich Aufgaben, die überregional fachlich und auch finanziell effektiver und effizienter erledigt werden können. Schwerpunktmäßig liegen die Aufgaben in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Jugend u. Kultur.
Beziehung zur Suchthilfe
Die 1982 gegründete Koordinationsstelle Sucht (KS) des LWL begegnet dem wachsenden Suchtmittel- und Drogenmissbrauch und der großen Zahl von Abhängigkeitserkrankungen durch Information, Beratung, Qualifizierung und richtungsweisende Modellprojekte, in den Bereichen Prävention, Hilfen und Qualitätssicherung. Die KS ist als Beraterin und Koordinatorin der Suchthilfe unter anderem zentrale Ansprechpartnerin für Facheinrichtungen, Kliniken, Selbsthilfe und Gremien, insbesondere auf regionaler, aber auch auf Bundes- und Europa-Ebene. Die KS schult die Fachkräfte, erstellt praxisrelevante Arbeitshilfen, informiert über Forschungsergebnisse und die aktuelle Gesetzgebung. Die von der KS konzipierten und erprobten Modellprojekte sind ein Motor für die Weiterentwicklung der Suchthilfe und Prävention – nicht nur in Westfalen-Lippe.
In euro net übernommene Funktionen
Der LWL stellte in der Person von Wolfgang Rometsch den Projektleiter von euro peers (November 1998 bis September 1999) und euro net – Curriculum (1998/1999), Vizepräsidenten (September 1999 bis März 2002), Berater des Präsidiums (März 2002 bis September 2004) und den Präsidenten (September 2004 bis heute).
Aktuelle Situation bezogen auf die lokale Politik im Hinblick auf Suchtprävention
Grundlage der Diskussionen über neue Wege in der Suchthilfe und der Suchtprävention in der Bundesrepublik Deutschland sind politische Aktionspläne und Handlungsempfehlungen der Bundes- und Landesebene, sowie Leitlinien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
Der Aktionsplan Drogen und Sucht der Bundesregierung gibt die Strategie vor, auf deren Grundlage die Suchtprobleme in der Gesellschaft in den nächsten fünf bis zehn Jahren reduziert werden sollen. Er ist abgestimmt mit den Ländern, Kommunen und Verbänden – von der Überzeugung getragen, dass die Bewältigung der Suchtproblematik nur mittels einer gemeinsamen Anstrengung aller Beteiligten möglich ist.
Aktuelle Seite: http://www.euronetprev.org/neu/index.php?lang=de&artikel=1,2,2&direct=md&layout=simple Letzte Änderung dieser Seite am: 03.02.2013,16:02:57 Darstellung: Barrierefreie Ansicht |Sprache:deutsch