Der Anlass für die Gründung des Europäischen Suchtpräventionsnetzwerkes euro net waren die Europäischen Wochen der Suchtprävention, die die Europäische Kommission in den Jahren 1992 und 1994 ausrichtete. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe beteiligte sich daran mit zwei Europäischen Werkstätten Prävention, bei denen Expertinnen und Experten aus zunächst zehn und dann zwölf europäischen Ländern zusammengeführt wurden. Dabei bildete sich unter den beteiligten Fachkräften die Überzeugung, dass der interregionale Wissens- und Erfahrungsaustausch fortgeführt werden müsse, um dem Problem des Missbrauchs legaler und illegaler Drogen wirkungsvolle Präventionsstrategien entgegenstellen zu können.

Die Institutionalisierung des Netzwerkes nahm ihren Ausgang, nachdem sich ein Ausschuss gebildet hatte, der das Konzept für das Praxisprojekt euro peers entwickelte. Dem Ausschuss gehörten Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen und Einrichtungen aus Belgien, Deutschland, Frankreich und Österreich an. Das Projekt euro peers wurde schließlich 1996 und 1997 mit Unterstützung der Europäischen Kommission durchgeführt.
Die ermutigenden Erfahrungen dieses ersten Projektes motivierten die beteiligten Institutionen, die Kooperation fortzuführen. Geplant wurden zwei weitere Projekte, deren Curricula 1998 und 1999 entwickelt wurden. In den Jahren 2001 bis 2003 wurden die Projekte euro youth und euro parents dann in die Praxis umgesetzt. In dieser Phase fand auch die organisatorische Verfestigung der Netzwerkstrukturen statt, die 1999 zur Verabschiedung der euro net-Charta führte.
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Der Anlass für die Gründung des Europäischen Suchtpräventionsnetzwerkes euro net waren die Europäischen Wochen der Suchtprävention, die die Europäische Kommission in den Jahren 1992 und 1994 ausrichtete. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe beteiligte sich daran mit zwei Europäischen Werkstätten Prävention, bei denen Expertinnen und Experten aus zunächst zehn und dann zwölf europäischen Ländern zusammengeführt wurden. Dabei bildete sich unter den beteiligten Fachkräften die Überzeugung, dass der interregionale Wissens- und Erfahrungsaustausch fortgeführt werden müsse, um dem Problem des Missbrauchs legaler und illegaler Drogen wirkungsvolle Präventionsstrategien entgegenstellen zu können.

Die Institutionalisierung des Netzwerkes nahm ihren Ausgang, nachdem sich ein Ausschuss gebildet hatte, der das Konzept für das Praxisprojekt euro peers entwickelte. Dem Ausschuss gehörten Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen und Einrichtungen aus Belgien, Deutschland, Frankreich und Österreich an. Das Projekt euro peers wurde schließlich 1996 und 1997 mit Unterstützung der Europäischen Kommission durchgeführt.
Die ermutigenden Erfahrungen dieses ersten Projektes motivierten die beteiligten Institutionen, die Kooperation fortzuführen. Geplant wurden zwei weitere Projekte, deren Curricula 1998 und 1999 entwickelt wurden. In den Jahren 2001 bis 2003 wurden die Projekte euro youth und euro parents dann in die Praxis umgesetzt. In dieser Phase fand auch die organisatorische Verfestigung der Netzwerkstrukturen statt, die 1999 zur Verabschiedung der euro net-Charta führte.
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19.06.2013