euro peers - Methodischer Ansatz

Bild: Jugendliche laufen in der Schlange

Die Trainings der Peers fanden in den beteiligten Ländern im Frühjahr 1997 statt. In Schulen der teilnehmenden Regionen wurden je ein Mädchen und ein Junge in einer Schulklasse ausgewählt, die daraufhin in ihrer Klasse die Funktion von Meinungsführern zum Thema Sucht und Drogen übernehmen sollten. Pro Schule wurden zwölf bis 20 solcher »Opinion Leader« ausgewählt. Die Basis dafür bildete ein anonymisierter Fragebogen, in dem die Schüler ihre Klassenkameraden bezüglich ihrer Peer-Eigenschaften bewerteten. Die jeweils Meistgenannten mit den günstigsten Merkmalen wurden durch die Projektkoordinatoren als Peers ausgewählt. Allerdings erfolgten in den seltensten Fällen eindeutige Nennungen.

Die zwölf- bis 14-jährigen »Opinion Leader« wurden an bis zu vier Wochenenden außerhalb des regulären Schulbetriebs geschult. Die Schulungen erfolgten nicht drogenspezifisch. Im Mittelpunkt stand vielmehr die Herausarbeitung von Faktoren, die vor einer Suchtentwicklung schützen können. Themen der Schulungen waren:

Ziel der Schulungen war es, dass die beteiligten Jugendlichen ihre Erfahrungen in Gesprächen und Berichten in die Schulklassen tragen und so präventiv wirken sollten. Nach den Peer-Trainings folgte eine Experimentalzeit von acht bis zehn Wochen, in denen die Peers in ihren Klassenverbänden aktiv waren. In standardisierten Follow-Up-Gesprächen wurden etwaige Veränderungen in den Gruppen evaluiert.

Begleitet wurden die Jugendlichen, die Schulen und die Lehrkräfte durch die Fachkräfte der euro net-Kooperationspartner. Auch die Eltern wurden in die Informationen mit einbezogen. Die Effekte der durchgeführten Peer-Schulungen wurden durch die wissenschaftliche Begleitung über Befragungen der Peers und ihrer Mitschüler ausgewertet.

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Bild: Jugendliche laufen in der Schlange

Die Trainings der Peers fanden in den beteiligten Ländern im Frühjahr 1997 statt. In Schulen der teilnehmenden Regionen wurden je ein Mädchen und ein Junge in einer Schulklasse ausgewählt, die daraufhin in ihrer Klasse die Funktion von Meinungsführern zum Thema Sucht und Drogen übernehmen sollten. Pro Schule wurden zwölf bis 20 solcher »Opinion Leader« ausgewählt. Die Basis dafür bildete ein anonymisierter Fragebogen, in dem die Schüler ihre Klassenkameraden bezüglich ihrer Peer-Eigenschaften bewerteten. Die jeweils Meistgenannten mit den günstigsten Merkmalen wurden durch die Projektkoordinatoren als Peers ausgewählt. Allerdings erfolgten in den seltensten Fällen eindeutige Nennungen.

Die zwölf- bis 14-jährigen »Opinion Leader« wurden an bis zu vier Wochenenden außerhalb des regulären Schulbetriebs geschult. Die Schulungen erfolgten nicht drogenspezifisch. Im Mittelpunkt stand vielmehr die Herausarbeitung von Faktoren, die vor einer Suchtentwicklung schützen können. Themen der Schulungen waren:

Ziel der Schulungen war es, dass die beteiligten Jugendlichen ihre Erfahrungen in Gesprächen und Berichten in die Schulklassen tragen und so präventiv wirken sollten. Nach den Peer-Trainings folgte eine Experimentalzeit von acht bis zehn Wochen, in denen die Peers in ihren Klassenverbänden aktiv waren. In standardisierten Follow-Up-Gesprächen wurden etwaige Veränderungen in den Gruppen evaluiert.

Begleitet wurden die Jugendlichen, die Schulen und die Lehrkräfte durch die Fachkräfte der euro net-Kooperationspartner. Auch die Eltern wurden in die Informationen mit einbezogen. Die Effekte der durchgeführten Peer-Schulungen wurden durch die wissenschaftliche Begleitung über Befragungen der Peers und ihrer Mitschüler ausgewertet.


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24.05.2013

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