Suchtprävention mit Peers

Bild: Jugendliche im Sonnenuntergang (Quelle: www.photocase.de)

Die Aktivitäten von euro net beruhen zu einem großen Teil auf dem Ansatz der Peer-Group-Education. So genannte »Peer Groups« sind in der Regel Gruppen von Gleichaltrigen mit ähnlichen Interessenlagen und ähnlichem sozialen Status. In diesen Bezugsgruppen finden wichtige Prozesse der persönlichen Entwicklung der jungen Menschen statt. Peer-Groups bilden sich weitgehend spontan außerhalb eines institutionellen Rahmens.

Der Peer-Ansatz in der sozialen Arbeit geht davon aus, dass Jugendliche Botschaften der Gesundheitsförderung und Lebensgestaltung eher annehmen, wenn sie ihnen von Gleichaltrigen überbracht werden. euro net erprobte in den bisherigen Projekten vorwiegend den verhaltensorientierten Peer-Ansatz. Dabei wirken als Peers ausgebildete Personen interaktiv in ihrer sozialen Gruppe und setzen dort über ihr eigenes Verhalten Akzente, die den anderen Gruppenmitgliedern Beispiele für die eigene Lebensgestaltung geben sollen.

Peers sollen ausdrücklich nicht als »Suchtberater« fungieren oder gar »Spitzeldienste« innerhalb ihrer Gruppe leisten. Für Problemfälle und deren Lösung sind sie nicht zuständig. Dies ist zum einen nötig, um ihren Vertrauensstatus innerhalb der Gruppe nicht zu gefährden. Darüber hinaus würde es die Peers selbst auch überfordern.

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Die Aktivitäten von euro net beruhen zu einem großen Teil auf dem Ansatz der Peer-Group-Education. So genannte »Peer Groups« sind in der Regel Gruppen von Gleichaltrigen mit ähnlichen Interessenlagen und ähnlichem sozialen Status. In diesen Bezugsgruppen finden wichtige Prozesse der persönlichen Entwicklung der jungen Menschen statt. Peer-Groups bilden sich weitgehend spontan außerhalb eines institutionellen Rahmens.

Der Peer-Ansatz in der sozialen Arbeit geht davon aus, dass Jugendliche Botschaften der Gesundheitsförderung und Lebensgestaltung eher annehmen, wenn sie ihnen von Gleichaltrigen überbracht werden. euro net erprobte in den bisherigen Projekten vorwiegend den verhaltensorientierten Peer-Ansatz. Dabei wirken als Peers ausgebildete Personen interaktiv in ihrer sozialen Gruppe und setzen dort über ihr eigenes Verhalten Akzente, die den anderen Gruppenmitgliedern Beispiele für die eigene Lebensgestaltung geben sollen.

Peers sollen ausdrücklich nicht als »Suchtberater« fungieren oder gar »Spitzeldienste« innerhalb ihrer Gruppe leisten. Für Problemfälle und deren Lösung sind sie nicht zuständig. Dies ist zum einen nötig, um ihren Vertrauensstatus innerhalb der Gruppe nicht zu gefährden. Darüber hinaus würde es die Peers selbst auch überfordern.


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18.05.2013